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Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)

Beiträge

Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, die Sozialversicherungsbeiträge all Ihrer Arbeitnehmer ab dem 1. Januar nach deren 17. Altersjahr zu bezahlen, sowie aller Personen, die für Sie selbständig arbeiten könnten, ohne bei den Sozialversicherungen angemeldet zu sein. Diese Pflicht endigt, wenn Ihre Mitarbeiter das Rentenalter erreichen und jegliche Erwerbstätigkeit einstellen. Der Bezug beim Personal sowie die Fakturierung durch die Kasse erfolgen gesamthaft für die AHV/IV/EO-Beiträge zu einem Satz von 10,25%, dessen Hälfte (5,125%) zulasten des Mitarbeiters geht, während die andere Hälfte zu Ihren Lasten geht. In diesem Gesamtbeitrag macht die AHV 8,4%, die IV 1,4% und die EO 0,450% aus. Dazu kommt ein Beitrag an die Verwaltungskosten der Kasse (zwischen 0,020% und 0,175% der Lohnmasse), der auf dem Volumen der jährlich deklarierten Löhne berechnet wird. 

Renten

Die AHV-Rente wird nie automatisch bezahlt, sie muss von der Person verlangt werden, die ihren Rentenanspruch geltend macht. Denken Sie also daran, Ihre Arbeitnehmer genügend früh daran zu erinnern, sofern es ihnen im Rahmen einer flexiblen Pensionierung möglich ist, die Bezahlung ihrer Rente um 1 oder 2 Jahre vorzuverlegen, oder sie um 1 bis 5 Jahre zu verschieben. Zu gegebener Zeit, am Besten 6 Monate vor dem Termin, übergeben Sie den betroffenen Mitarbeitern das Formular « Rentengesuch », damit sie in den Genuss der Leistungen gelangen können, die ihnen geschuldet sind. Das gesetzliche Rentenalter liegt bei 64 Jahren für die Frauen und bei 65 Jahren für die Männer. Der Rentenbetrag wird aufgrund der Summe der einbezahlten Beiträge und der Dauer der Einzahlungen festgelegt, er wird jedoch durch einen gesetzlichen Höchstbetrag pro Person oder pro Ehepaar begrenzt. Die Jahre, für die keine Beiträge einbezahlt wurden, ziehen demzufolge eine anteilige Herabsetzung der künftigen Rente nach sich. 

Vorgehensweise

Um Ihre Beiträge zu bezahlen, müssen Sie vorgängig der WHIK und unserer Kasse beitreten. Nachdem Sie Mitglied geworden sind, werden Ihre Beitragsanzahlungen aufgrund Ihrer Schätzung der jährlichen Lohnmasse festgelegt. Jede bedeutende Änderung im Lauf des Jahres (+/- 25%) muss also zwingend gemeldet werden. Die Beitragsanzahlungen müssen dreimonatlich bezahlt werden, wenn die jährliche Lohnsumme CHF 200'000.- nicht übersteigt, und monatlich, wenn sie höher ist als dieser Betrag. Bei einer verspäteten Abrechnung oder Zahlung wird ein Verzugszins von 5% erhoben. Am Ende des Jahres wird Ihnen eine Abrechnung zugeschickt, damit Sie den Ausgleich zwischen dem Volumen der im vergangenen Jahr tatsächlich bezahlten Löhne und der Summe der bezahlten Pauschalbeiträge vornehmen können. Die Differenz bildet Gegenstand einer Rechnung oder eine Gutschrift, die von den nächsten Beiträgen abzuziehen ist. Als Arbeitgeber sind Sie für die Bezahlung der AHV-Beiträge all Ihrer Arbeitnehmer verantwortlich, und Sie werden periodischen Kontrollen unterzogen.