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EU/EFTA oder Vertragsländer

Entsendung in ein Land der EU/EFTA oder in ein Land, mit dem die Schweiz ein bilaterales Abkommen auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit abgeschlossen hat (Vertragsland).

Wenn ein Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz eine Person entsendet, um für eine bestimmte Dauer in einem Land der EU/EFTA oder in irgendeinem Land, mit dem die Schweiz ein bilaterales Abkommen über die soziale Sicherheit abgeschlossen hat *, zu arbeiten (oder einen Auftrag zu erfüllen), kann diese Person bei ihrer Entsendung nach der Regelung der schweizerischen sozialen Sicherheit versichert bleiben. 

Um dies zu tun, müssen der betreffende Arbeitnehmer und sein Arbeitgeber gemeinsam ein Gesuch um eine Entsendungsbescheinigung ausfüllen und es unserer Kasse übergeben.

Nach Erhalt dieses Dokuments prüft unsere Kasse, ob die gesetzlichen Bedingungen dieses Statuts erfüllt sind, und sie erstellt gegebenenfalls eine offizielle Bescheinigung für eine Höchstdauer von 24 Monaten (europäisches Formular A1) oder eine Bescheinigung mit einer Gültigkeitsdauer im Einklang mit dem (vertraglich gebundenen) Empfangsland. 

Was die Bestimmungsländer in der EU/EFTA angeht, wenn die Entsendungsdauer von 24 Monaten immer noch nicht genügt, kann der Arbeitgeber beim Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ein Gesuch um Verlängerung der Entsendung einreichen, das versuchen wird, mit der zuständigen Institution des betreffenden Landes eine besondere Abmachung zu erzielen. 

Wenn es vom Beginn weg absehbar ist, dass die Frist von 24 Monaten für die Erfüllung nicht genügen wird, kann der Arbeitgeber direkt beim Bundesamt für Sozialversicherungen (Dienst für internationale Angelegenheiten) ein Gesuch um eine langfristige Entsendung oder ein Gesuch um eine Verlängerung der Entsendung einreichen, begleitet von einem Begründungsschreiben, das erklärt, weshalb der Auftrag des betreffenden Arbeitnehmers so viel Zeit beansprucht. 

Sobald der Auftrag im Ausland beendet ist, müssen dies der Arbeitnehmer und sein Arbeitgeber unserer Kasse mitteilen. 

Entsendung in die Schweiz auf Rechnung eines Arbeitgebers mit Sitz in einem Land der EU/EFTA oder in einem Land, mit dem die Schweiz ein bilaterales Abkommen auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit abgeschlossen hat (Vertragsland)

Wenn ein Arbeitgeber mit Sitz in einem Land der EU/EFTA oder in irgendeinem Land, mit dem die Schweiz ein bilaterales Abkommen über die soziale Sicherheit abgeschlossen hat *, eine Person entsendet, um in der Schweiz zu arbeiten (oder eine Aufgabe zu erfüllen), kann diese Person bei ihrer Entsendung nach der Regelung der sozialen Sicherheit des Entsendungslandes versichert bleiben und von der Beitragspflicht für die schweizerischen Sozialversicherungen befreit werden.

Zu diesem Zweck müssen der betreffende Arbeitnehmer und sein Arbeitgeber bei der Behörde für soziale Sicherheit des Entsendungslandes (sei es in der EU/EFTA oder in einem Vertragsland) schriftlich ein gemeinsames Entsendungsgesuch einreichen. Die betreffende Behörde muss eine formelle Bescheinigung ausstellen. Bei der Ankunft des Arbeitnehmers in der Schweiz muss der örtliche Arbeitgeber diese Bescheinigung unserer Kasse übergeben. Die Dauer dieser Massnahme der Befreiung von der Beitragspflicht in der Schweiz wird anhand der bilateralen Vereinbarungen festgelegt. 

Die Länder, mit denen die Schweiz ein bilaterales Abkommen über die soziale Sicherheit abgeschlossen hat, sind: Australien, Kanada, Chile, China, die ehemalige Bundesrepublik Jugoslawien (neue Konventionen : Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien), Kroatien, Indien, Israel, Japan, Mazedonien, Philippinen, Quebec, San Marino, Türkei, Uruguay, USA

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